Blog
Wirklichkeit ist der beste Coach. Eine Woche Executive Coaching auf dem Meer mit Sail2Lead ist vorbei. Es war radikal. Es hat alle Beteiligten – uns inklusive – an ihre Grenzen gebracht. Wir predigen Klarheit. Hier ist unsere eigene, kompromisslose Version davon.
Das sind die „FuckUps“ und Learnings, die wir mit an Land nehmen. Keine Schönfärberei. Keine Marketing-Sprüche. Einfach das, was passiert ist – und was wir daraus machen.

- Wellen und Wegstrecke: Intensität braucht Grenzen
Das Problem: Bei krasser Welle wäre eine kürzere Strecke besser gewesen. Wir hatten die Intensität hochgeschraubt – physisch und mental. Aber irgendwann überschattet die körperliche Herausforderung den eigentlichen Lernfokus.
Die Lektion: Executive Coaching auf dem Meer darf herausfordernd sein, aber nicht überfordernd. Die physische Belastung muss den Kopf freihalten, nicht vernebeln. Künftig planen wir kürzere Etappen bei anspruchsvollen Bedingungen. Lernen braucht Sauerstoff im Gehirn.
- Der Energie-Kollaps: Transformation zehrt tief
Die Beobachtung: Führung neu zu lernen braucht mehr Energie als gedacht. Die Teilnehmer waren abends „erstaunlich fertig“. Nicht müde im klassischen Sinne. Sondern erschöpft auf einer Ebene, die zeigt: Hier passiert echte Veränderung.
Die Erkenntnis: Executive Coaching auf dem Meer berührt nicht nur das Handwerk der Führung. Es geht ans Eingemachte – Identität, Selbstbild, Grundmuster. Das ist kein 2-Tages-Sprint, sondern ein Tiefenprozess. Künftig bauen wir mehr Regenerationsphasen ein. Transformation braucht nicht nur Input, sondern auch Verdauungszeit.
- Der Kaffee- & Cola-Faktor: Ein unterschätztes Muster
Die skurrile Entdeckung: Führungskräfte verbrauchen beängstigende Mengen an Kaffee und Cola. ☕️ Nicht als gelegentlicher Boost. Sondern als Dauerzustand. Stundenlanges Coaching, dann plötzlich: Die nächste Runde Koffein.
Das Learning: Executive Coaching auf dem Meer zeigt Verhaltensmuster, die im Büro unsichtbar bleiben. Der Koffein-Kreislauf ist Symptom einer größeren Dynamik: Ständige Selbsttreiberei statt natürlicher Energie. Künftig thematisieren wir das direkt – nicht als Shaming, sondern als Spiegel.
- Logistik schlägt Kultur: Hotel vs. Schiff
Der harte Cut: Keine Team-Entwicklung mit Hotelzimmer. Die Hotel-Option ist negativ für die Teamentwicklung. Punkt. Einzelkajüten auf dem Schiff sind noch vertretbar. Aber Landgang mit separaten Zimmern zerstört Dynamik.
Die Konsequenz: Ab sofort Fokus auf Teamentwicklung bei allen Executive Coaching auf dem Meer-Programmen. Keine Einzelzimmer-Option mehr. Das Schiff bleibt der einzig wahre Trainingsraum. Gemeinsam essen, schlafen, reflektieren – oder gar nicht.
- Die 10-Fragen-Hürde: Direkte Gespräche schlagen Bögen
Der Fail: Die Rücklaufquote unseres 10-Fragen-Bogens war mies. Ausführliche Reflexionsbögen, sorgfältig entwickelt, ignoriert. Dafür bekamen wir trotzdem viel Feedback – aber live, direkt, ehrlich.
Die Lösung: Executive Coaching auf dem Meer lebt von Echtheit. Keine ausgefeilten Fragebögen mehr. Stattdessen strukturierte, aber direkte 1:1-Gespräche. Die besten Erkenntnisse kamen eh nicht aus Formularen, sondern aus den Momenten am Flybridge oder in der Kajüte.
Fazit: Unser Real-Labor funktioniert – aber wir werden präziser
Executive Coaching auf dem Meer ist kein Wellness-Törn. Es ist ein Labor. Es zeigt nicht nur den Teilnehmern ihre Grenzen. Es zeigt auch uns unsere eigenen. Und genau das macht es wertvoll.
Die fünf Learnings sind kein Rückschlag. Sie sind der Beweis, dass wir live lernen. Dass wir nicht nur reden, sondern anpassen. Dass wir bereit sind, unser eigenes Konzept zu hinterfragen, wenn die Realität andere Signale sendet.
Für unsere Kunden heißt das: Ihr profitiert direkt von diesen Erkenntnissen. Die nächste Coaching-Woche wird intensiver, fokussierter, ehrlicher. Intensität mit klaren Grenzen. Energie-Management als Programmteil. Teamzusammenhalt als Non-Negotiable. Direkte Gespräche statt Papierkram.
Was uns selbst am meisten beschäftigt
Wenn wir ehrlich sind, war Learning Nr. 4 (Logistik schlägt Kultur) der schmerzhafteste Punkt. Wir hatten uns verkalkuliert. Hätten wir das früher erkannt, wäre die Gruppendynamik noch stärker gewesen. Das nagt. Aber genau deshalb publizieren wir es.
Executive Coaching auf dem Meer bedeutet auch: Uns selbst an die Wand zu nageln. Unsere eigenen heiligen Kühe zu schlachten. Öffentlich zuzugeben, wo wir noch nicht perfekt sind.
Das ist Klarheit. Das ist Führung. Das ist Real-Labor.
Deine Perspektive: Welches Learning trifft dich?
Die Learnings sind subjektiv – und genau deshalb so wertvoll. Welches davon würdest du als Führungskraft mitnehmen? Oder gibt es ein anderes Muster, das dich beim Lesen beschäftigt?
Unsere Top-3-Fragen an dich:
- Wo überschattet bei dir physische Belastung den Kopf?
- Was treibst du mit Koffein durch den Tag?
- Wie wichtig ist dir bei Trainings der „gemeinsame Raum“?
Die Kommentare sind offen. Wir lesen mit. Und passen weiter an.
Die nächste Coaching-Woche startet in 6 Wochen. Bereit für das verbesserte Real-Labor?
Bereit für radikale Klarheit?
Wenn du wissen willst, wie Sail2Lead Führungsentwicklung durch Segeln konkret gestaltet (Ablauf, Ziele, Formate), dann:
Formate), dann:
Unser Angebot
Schreib Uns: Kontakt
Segel setzen
Maßgeschneiderte Teambuilding-Erlebnisse
Stärke den Zusammenhalt und die Effektivität deines Teams. Entwickle Vertrauen, Kommunikation und Problemlösungskompetenzen in einem einzigartigen maritimen Umfeld.
